Bläsergottesdienst in Ebnat

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Am 17. Juli war es wieder soweit: Bläser- und Familiengottesdienst im Jochen-Klepper-Haus. Dank etwas Verstärkung waren wir nun 16 Bläserinnen und Bläser, auch wenn das Fehlen der Posaunen von einer Gottesdienstbesucherin bemerkt wurde. Als Vor- und Nachspiel hatten wir uns die Jungbläserchoräle vom Landesposaunentag herausgesucht: „Halte zu mir guter Gott“ zu Beginn und den „Volltreffer“ zum Abschluß. Sehr gut besetzt war nicht nur der Posaunenchor, auch im Gemeindesaal gab es erfreulicherweise nur sehr wenig freie Plätze.

Thematischer Schwerpunkt des Familiengottesdiensts war Prediger 3, „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“. In seiner sehr eindrücklichen Predigt stellte Pfarrer Manfred Metzger alltägliche Situationen unserer Zeit dem Lebensweg des Mose gegenüber. Auch in diesem Jahr wurden zwei Viertklässlerinnen der Gartenschule in die weiterführenden Schulen verabschiedet und gesegnet.

Viele Gottesdienstbesucher nahmen die Einladung zum anschließenden erweiterten „Kirchenkaffee“ an, der vom Posaunenchor, Ebnater Kirchengemeinderäten und vielen fleißigen Helfern (herzlichen Dank an dieser Stelle!!!) organisiert wurde. Hier gab es die Möglichkeit zum Predigtnachgespräch, zum Gedankenaustausch mit alten und neuen Freunden und zur Stärkung. Als zweites Frühstück oder eben zum Mittagessen standen neben Kaffee und vielen leckeren Kuchen natürlich auch wieder die schon traditionellen Weisswürste (mit Brezeln, Weizenbier und Radler) zur Auswahl. Nach einem langen und schönen Beisammensein endete der sommerliche Höhepunkt des Gemeindelebens der Evangelischen Kirchengemeinde Unterkochen-Ebnat.

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Landesposaunentag in Ulm

46. Landesposaunentag in Ulm am 26. Juni 2016

Alle 2 Jahre wieder treffen sich die württembergischen Posaunenchöre zum Landesposaunentag in Ulm. Dieses Jahr stand er – angelehnt an die Jahreslosung – unter dem Motto „Ich will dich trösten“. Am 25. und 26. Juni war es wieder soweit und natürlich waren wir Ebnater auch dieses Jahr wieder als Bläser mit dabei. Immerhin haben wir das letzte halbe Jahr intensiv auf diesen Tag hin geübt.

Eine „Vorausabteilung“ war bereits am Samstag nachmittag in Ulm. Beim „Brassmob“ spielten verschiedene Posaunenchöre in der Ulmer Innenstadt und zufällig (oder absichtlich, wie in unserem Fall) anwesende Bläserinnen und Bläser schlossen sich spontan an. Alle Bläser trafen sich dann am Kornhausplatz zur offiziellen Eröffnung des Posaunentags, zur Serenade oder dem den Abend beschließenden Konzert des „Schwäbischen Posaunendiensts“.

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„Hauptfeiertag“ mit etwa 7.000 Bläsern war jedoch – wie immer – der Sonntag und begann mit einem Festgottesdienst. Die Festgottesdienste fanden zeitgleich an 14 Orten statt, wir feierten in der Donauhalle zusammen mit etwa 2.500 Bläserinnen und Bläsern.

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Verschiedene Bläserensembles verwandelten anschließend ganz Ulm in eine klingende Stadt. Stadtführungen zeigten die kulturellen Schätze der Stadt Ulm. Kleinkunst, Sport und Spiel, ein Spielepark und ein spezielles Stadtspiel für Kids und Teenies sorgten für Spass und Bewegung. Wer selber blasen wollte, konnte beim fetzigen Jungbläserfestival mit etwa 2000 Bläserinnen und Bläsern mitmachen oder beim Workshop im Ulmer Münster teilnehmen. In der Ulmer Musikschule informierte Rolf Bareis, leitender Obmann des „Evangelischen Posaunendiensts in Deutschland“ über die geplanten bläserischen Aktivitäten zum 2017 anstehenden 500jährigen Jubiläum der Reformation. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Posaunenchor, der fast ausschließlich aus Landesposaunenwarten bestand – ein besonderer Höhepunkt!

Zum Abschluss zog es dann alle zur Schlusskundgebung auf den Münsterplatz. Unter der Leitung des Landesposaunenwarts Uli Nonnenmann erklangen alte und neue Musikstücke in einer berauschenden Klangfülle. Krönender Abschluss waren wie immer die Bachchoräle „Nun danket alle Gott“ und „Gloria sei Dir gesungen“, gespielt von mindestens 6.500 Bläserinnen und Bläsern, begleitet von mehreren Dutzend Fanfaren und dem vollen Münstergeläut. Ein einmaliges Klangerlebnis, wie auch ein paar extra angereiste Fans aus Ebnat bestätigen konnten!

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