{"id":1503,"date":"2024-11-18T13:38:41","date_gmt":"2024-11-18T12:38:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.bmox.de\/?p=1503"},"modified":"2024-11-20T10:22:04","modified_gmt":"2024-11-20T09:22:04","slug":"gesammelte-gedanken-und-fakten-zum-thema-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.bmox.de\/?p=1503","title":{"rendered":"Gesammelte Gedanken und Fakten zum Thema &#8222;Energie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Herstellung von E-Fuels ist extrem energieaufwendig. Besonders viel Energie ist n\u00f6tig, um per Elektrolyse aus Wasser zun\u00e4chst Wasserstoff herzustellen. Diesem Wasserstoff wird dann CO2 zugef\u00fchrt, um k\u00fcnstliche E-Fuels zu erzeugen.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer aufwendigen Produktion haben E-Fuels lediglich einen Wirkungsgrad von 13 Prozent. Das hei\u00dft, dass nur 13 Prozent der eingesetzten elektrischen Energie das Fahrzeug bewegen. Das hat der Thinktank Agora Energiewende ausgerechnet. Mit der gleichen Energie kommt ein E-Auto dagegen etwa f\u00fcnf Mal weiter. Es hat einen Wirkungsgrad von 69 Prozent, weil der gr\u00fcne Strom direkt ins Auto kommt.<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/argumente-fuer-und-gegen-e-fuels-100.html&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.praxis-agrar.de\/fileadmin\/_processed_\/8\/e\/csm_Infografik_Energieertrag_cd16a3f91c.jpg\"><\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/www.praxis-agrar.de\/service\/infografiken\/wie-viel-strom-kann-mit-erneuerbaren-energien-auf-einem-hektar-erzeugt-werden&nbsp;<\/p>\n<p><div class=\"ose-ee-mag ose-uid-777d9aedaed5af1f10e1565ee12c2ce5 ose-embedpress-responsive\" style=\"width:600px; height:550px; max-height:550px; max-width:100%; display:inline-block;\" data-embed-type=\"eu\"><blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ylbUMbAYXV\"><a href=\"https:\/\/energiewende.eu\/blackout-bei-dunkelflaute\/\">Blackout bei Dunkelflaute?<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" allowFullScreen=\"true\" title=\"&#8222;Blackout bei Dunkelflaute?&#8220; &#8211; ee mag\" sandbox=\"allow-modals allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-popups-to-escape-sandbox\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/energiewende.eu\/blackout-bei-dunkelflaute\/embed\/#?secret=ylbUMbAYXV\" width=\"600\" height=\"550\" data-secret=\"ylbUMbAYXV\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"600\" marginheight=\"550\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\/*! 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Gr\u00f6\u00dftes Problem ist, dass viel Energie gerade dann und dort anf\u00e4llt, wo sie gerade nicht gebraucht wird. Klassischer Fall: Dunkelflaute im Winter.<\/p>\n<p>Teilweise vorgeschlagene L\u00f6sungen wie &#8222;intelligentes Netzwerk mit bidirektionaler Nutzung der Auto-Akkus&#8220; scheinen auf den ersten Blick als optimale, einfache L\u00f6sung, auf den zweiten Blick dann aber als wenig praktikabel. Wer l\u00e4sst sein Auto schon gerne \u00fcber Nacht ENTladen, um tags darauf mit (fast) leerem Akku zur Arbeit zu fahren, um dort mit teurem Strom das Auto wieder zu laden? Es w\u00e4re aber dann denkbar (und sinnvoll), wenn der Ladestrom so billig ist, dass man durch das (fremdgesteuerte) Entladen noch Geld &#8222;verdienen&#8220; kann. Muss nat\u00fcrlich alles unter Ber\u00fccksichtigung von Lebensdauer, Ladeverlusten,&#8230; durchkalkuliert werden.<\/p>\n<p>Es gibt auch keine einfache technische L\u00f6sung f\u00fcr alles. Grob gesagt brauchen wir zwei Arten von Puffer: Kurzzeit und Langzeit. Auch im Sommer wird viel Strom nachts gebraucht, wenn keine Sonne scheint. Oder es mal ein paar Tage regnet und der Himmel bedeckt ist. Um das zu \u00fcberbr\u00fccken braucht es einen Kurzzeitspeicher, in dem der Energiebedarf f\u00fcr wenige Tage ohne gro\u00dfe Verluste und relativ g\u00fcnstig gespeichert werden kann. Das k\u00f6nnten dann dezentrale Akkus, egal ob auf Haushalts- oder Blockebene sein. Im Sommer wird der Akku schnell voll sein und trotzdem noch ein gro\u00dfer Energie\u00fcberschuss da sein., den man dann im Winter braucht. Akkus sind hierf\u00fcr komplett ungeeignet und viel zu teuer. Da aber viel Energie im \u00dcberschuss vorhanden ist, k\u00f6nnen auch verlustreichere Speichermethoden angewandt werden: Wasserstoff, Methanol, eFuels und \u00e4hnliches. Als Produkt erh\u00e4lt man Energie nicht in elektrochemisch gebundener Form, sondern in der deutlich besser langzeitspeicherbaren chemisch gebundenen Form. Diese Energietr\u00e4ger kann man \u00e4hnlich (nicht genau gleich) wie die bisherigen Energietr\u00e4ger Erdgas, Heiz\u00f6l, Benzin,&#8230; lagern, transportieren und einsetzen.<\/p>\n<p>Biogas &#8211; egal ob als Brennstoff oder zur Verstromung &#8211; kann durchaus auch eine Nischenl\u00f6sung darstellen. Weniger in der Art wie bisher, wo gezielt riesige, wertvolle Ackerfl\u00e4chen zum Anbau von Energiepflanzen geopfert wurden, die dann zu Gas oder Strom umgewandelt wurden. Auch wenn Freifl\u00e4chen-Photovoltaik nicht sch\u00f6n anzuschauen ist, der Energieertrag pro Hektar ist um den Faktor 30 h\u00f6her und richtig geplant und umgesetzt, kann eine FF-PV die Biodiversit\u00e4t erh\u00f6hen und einen positiven \u00f6kologischen Beitrag leisten. Deutlich mehr als ein auf H\u00f6chstertrag gespritztes und ged\u00fcngtes Maisfeld. Wo aber biogasverwertbarer Bioabfall anf\u00e4llt, spricht nichts dagegen, den auch entsprechend zu verwerten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herstellung von E-Fuels ist extrem energieaufwendig. Besonders viel Energie ist n\u00f6tig, um per Elektrolyse aus Wasser zun\u00e4chst Wasserstoff herzustellen. Diesem Wasserstoff wird dann CO2 zugef\u00fchrt, um k\u00fcnstliche E-Fuels zu erzeugen. Aufgrund ihrer aufwendigen Produktion haben E-Fuels lediglich einen Wirkungsgrad von 13 Prozent. 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